1942 - Geboren in Ungarn

Seit 1972 lebe und arbeite ich in Erlangen, Deutschland

Nach 25 Jahren freier künstlerischer Praxis richte ich den Blick auf eine Welt, in der „ein richtiges Leben im falschen“ nicht mehr möglich scheint.

 

 1942 in Ungarn geboren, lebe und arbeite ich seit 1972 in Erlangen. Nach einem Studium der Elektrotechnik/Informatik an der TU Karlsruhe arbeitete ich zunächst fünf Jahre als Werbeberater in der Industrie, später zehn Jahre als Autor und Produzent von Dokumentarfilmen und gründete 1980 eine eigene Medienagentur, die ich bis 2000 leitete. Erst danach habe ich mich ausschließlich der Kunst zugewandt.

 

In meinen Arbeiten verbinde ich klassische Bildwelten – etwa Botticelli und Raffael – mit Verfahren der Zerstörung: Brennen, Ausschneiden oder beispielsweise Übermalen. So werden Ikonen der Kunstgeschichte zu Schauplätzen einer doppelten Verwüstung: der kulturellen und der ökologischen.

 

Der derzeitige Schwerpunkt meines Werks ist der „Adorno Zyklus“. Der Zyklus I ist eine Folge von 11 großformatigen Bildern (zum Teil als Diptychen und Triptychen konzipiert, in Öl auf Leinwand gemalt, je 140 x 120 cm), in denen ich Adornos Diktum „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ ins Bild setze. Die Serie thematisiert Umweltzerstörung und das Erbe der europäischen Kunstgeschichte im Angesicht der Klimakrise.

 

Ich verstehe meine Arbeiten als späte, konzentrierte Antwort auf Erfahrungen aus Technik, Medien und Bildproduktion: Sie fragt, was von „Schönheit“ bleibt, wenn ihre Voraussetzungen – lebendige Natur, glaubwürdige Bilder, politische Öffentlichkeit – erodieren.